Wirtschaftsoffensive mit Förderantrag Wien Online - die wichtigsten Fakten im Überblick

07. Mai 2020

Die Stadt Wien und die Wirtschaftsagentur Wien. Ein Fonds der Stadt Wien. (kurz Wirtschaftsagentur Wien) starteten Anfang des Jahres eine groß angelegte Wirtschaftsoffensive, die neue Zukunftsimpulse für das Jahr 2020 setzen soll. Im Rahmen der Wirtschaftsstrategie 2030 wird die Wirtschaftsagentur Wien unter anderem drei Schwerpunktprojekte zu den Themen Digitalisierung, Grätzelbelebung und Lebensmittel umsetzen.

Im Rahmen des Corona-Selbsthilfepaketes gibt es nun mit WIEN ONLINE Unterstützung von Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Krise und auch für die unmittelbare Zeit danach zur Aufrechterhaltung des Warenabsatzes und damit der Arbeitsfähigkeit von Unternehmen hilfreich sind. Die Zielgruppe bilden Unternehmen des Nahversorgungsbereichs, der endkundenorientierten Dienstleistung, der Kreativwirtschaft sowie auch Online-Plattformen, die zur Bündelung der regionalen Angebote am Standort Wien beitragen. ITjobsaustria.at gibt einen Überblick der wichtigsten Fakten sowie Infos zur Unterstützung bei Beantragung der Förderung durch digitalisierungsberatung.wien.

Die Entscheidung auf Zuerkennung der Förderung erfolgt vorbehaltlich der verfügbaren Budgetmittel auf Basis der vorliegenden Richtlinie. Sollten die Budgetmittel vor Ablauf der Gültigkeit dieser Richtlinie ausgeschöpft sein, so kann keine weitere Fördervergabe mehr erfolgen. Auf die Gewährung von Fördermitteln besteht kein Rechtsanspruch.

Förderbar, per einmaliger Einreichung, sind Projekte, die die Einrichtung eines neuen oder die Erweiterung eines bestehenden digitalen Online-Vertriebssystems für Produkte und/oder Dienstleistungen oder den Aufbau von Online-Plattformen zur Bündelung des regionalen Angebots zum Inhalt haben. Gefördert werden Beratung, Programmierung bzw. Erwerb/Miete von Online- Vertriebssystemen (z. B. Shopsoftware, Erweiterungen etc.), Design- und IT- Dienstleistungen (Webdesign) sowie erste Schritte zum Aufbau der Versandlogistik.

Nicht förderbar sind Websites ohne interaktive Verkaufs- bzw. Vermittlungsfunktionen sowie Auf- und Ausbau von Onlineshops für reine Streckengeschäfte (sog. Dropshipping) ohne nachvollziehbare regionale Wertschöpfungseffekte sowie Projekte, die bereits durch eine andere Förderstelle unterstützt werden bzw. wurden.

Als allgemeine Voraussetzung gilt, dass Kosten in ihren Positionen klar definiert sind, in unmittelbarem Projektzusammenhang stehen, nicht überhöht sind bzw. sich im ortsüblichen Ausmaß bewegen, von der Antragstellerin bzw. vom Antragsteller selbst getragen werden, zum Zeitpunkt der Endabrechnung nachgewiesenermaßen tatsächlich angefallen sind und dass Projektkosten, die vor dem 1.3.2020 angefallen sind (z.B. erfolgte Lieferungen, Leistungen, Rechnungslegungen und/oder Zahlungen) nicht förderbar sind, nur Nettokosten einbezogen werden dürfen, es sei denn, die Antragstellerin bzw. der Antragsteller ist nachweislich nicht vorsteuerabzugsberechtigt.

 

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Wer wird gefördert?

Kleine Wiener Unternehmen (< 50 Beschäftigte und Jahresumsatz ≤ EUR 10 Mio. oder Jahresbilanzsumme ≤ EUR 10 Mio.) aus den Bereichen Nahversorgung, Kreativwirtschaft und persönliche Dienstleistungen

Was wird gefördert?

Investitionskosten, Anschaffungskosten wie Hardware, Software, für Versand und Lager, Beratungsleistungen, externe (IT-) Dienstleistungen, Marketingkosten, Lizenzkosten

Wie erfolgt die Einreichung?

Die Bewertung der Anträge erfolgt durch Expertinnen und Experten der Wirtschaftsagentur Wien und wird laufend anerkannt bis der Fördertopf ausgeschöpft ist (max. bis 10.6.2020). Eingereicht wird mit dem Online-Förderantrag, die Kosten werden rückwirkend ab 1.3.2020 anerkannt. Die digitalisierungsberatung.wien empfiehlt sich als schnelle und zuverlässige Unterstützung beim Beantragen der Förderanträge. Die beiden Unternehmensberater Mario Rosin und Raphael Huber haben langjährige Erfahrung im Projektmanagement und deren Umsetzung und sind hierfür zuverlässige Ansprechpartner.

Weitere wichtige Infos:

  • Die Bemessungsgrundlage für die Förderung wird von der Summe aller anerkennbaren Projekteinzelkosten gebildet. Die Mindestbemessungsgrundlage beträgt EUR 1.000.
  • Die maximale Intensität der Förderung beträgt 75%.
  • Die maximale Förderung beträgt EUR 10.000.-
  • Anträge sind bis zum 10. Juni 2020 pro Unternehmen bzw. Unternehmensgruppe einmalig möglich und HIER zu stellen.

 

Weitere Infos und Kontaktdaten digitalisierungsberatung.wien: HIER

Weiterführende Infos sowie Ansprechpersonen Wirtschaftsagentur Wien: HIER

Richtlinien Wien Online: HIER